Staatstheater Nürnberg
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Oper

Mathis der Maler

Oper von Paul Hindemith

Samstag, 27.04.2024

18.00 - 20.50 Uhr

mit einer Pause

zum letzten Mal in der Spielzeit

17.30 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo V, Abo V1, Abo V2

headerMathis M1 2566

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Liveübertragung der Premiere auf BR Klassik

Mathis ist ein erfolgreicher Künstler mit besten Verbindungen zu Politik und Wirtschaft. Aber alle öffentliche Anerkennung kann seine Selbstzweifel nicht zum Schweigen bringen. Was nützt Kunst? Was ist ihr Sinn? Was kann sie bewirken? Als der Aktivist Schwalb ihn auffordert, sich für eine bessere Gesellschaft zu engagieren, wirft sich Mathis in die Arme der Revolution. Doch in der Brutalität und Kunstverachtung der Aufständischen findet er sich nicht zurecht. Er begreift, dass der Künstler auf schwankendem Grund stehen muss, wenn er Kunst schaffen will. Denn jede vermeintliche Gewissheit lenkt vom Wesentlichen ab: dem Werk.

DIGITALE STÜCKEINFÜHRUNG


zur Online-Einführung

Termine und Besetzung

Besetzung am 27.04.2024

Tagesaktuelles Dirigat

Albrecht von Brandenburg

Mathis

Lorenz von Pommersfelden

Wolfgang Capito

Riedinger

Hans Schwalb

Truchsess von Waldburg

Sylvester von Schaumburg

Der Graf von Helfenstein

Der Pfeifer des Grafen

Ein Bauer

Ursula

Regina

Regina (Kind)

Gräfin Helfenstein

Orchester

Chor

Statisterie

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Fotos
FOTO(S) © Pedro Malinowski
Pressestimmen
Bayerischer Rundfunk

„Umso erstaunlicher, wie Dirigent Roland Böer die Flammen lodern ließ, mit ganz heißem Atem zu Werke ging. (...) Samuel Hasselhorn in der Titelrolle überzeugte ebenso wie Zoltan Nyari als aalglatter Kardinal Albrecht von Brandenburg und Hans Kittelmann als idealistischer Anarcho. Emily Newtons Rollenporträt als Patriziertochter Regina, die von allen Seiten instrumentalisiert wird, war ebenso berührend wie Almerija Delics Charakterstudie einer Gräfin, die durch Gewalterfahrungen zur Zynikerin wird.“

Peter Jungblut, Bayerischer Rundfunk

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Böer vereint Klangschönheit mit dramatischer Pranke - ihm gelingt ein überzeugender Auftakt als neuer Generalmusikdirektor des Staatstheaters. Die Sängerinnen und Sänger leisten Überragendes (...) und auch die Chöre meistern ihre Aufgaben mit Präzision und zielgenauer vokaler Wucht.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

Deutschlandfunk

„Ein großer musikalischer Abend. Das etwas Sperrige und Spröde bei Hindemith hat Böer (...) zum Leuchten und Glühen gebracht. (...) Das Ensemble ist sehr gut besetzt, die Chöre sehr präsent. (...) Musikalisch muss man das Stück besetzen können – auch in den kleinen Rollen – und das ist Nürnberg sehr gut gelungen.“

Jörn-Florian Fuchs, Deutschlandfunk

Die Deutsche Bühne

„Der neue GMD, Roland Böer, stemmt das undankbare Riesenwerk mit der Staatsphilharmonie perfekt. Der Klang ist immer schlank, vibriert nicht, breitet sich nicht aus. Er bleibt voll und transparent, mit vielen, hörbaren Nuancen in der Instrumentierung, obwohl die oft laut und blechgepanzert ist. In dieser Musik geht es um Klänge, nicht um Melodien, das macht Böer ausnahmslos deutlich.“

Andreas Falentin, Die Deutsche Bühne

Fränkischer Tag

„Dann aber entfachte GMD Roland Böer jenes Brio, das eine solch kernig-expressionistische Partitur verlangt. Das famose Sängerniveau bestätigt geradezu beglückend die letzten Eindrücke aus der Vorsaison: die Zeit gellender Frauen- und grollender Männerstimmen ist vorbei, durchgehend ist Stimmkultur angesagt. (...) Jens-Daniel Herzog kann zum Saisonbeginn einen markanten Erfolg verbuchen.“

Martin Köhl, Fränkischer Tag

Bachtrack

„Mathis der Maler fasziniert in Nürnberg. (...) Zauberhafte Momente zum Ende, absolut sehenswert!“

Michael Vieth, Bachtrack

OpernNews

„Samuel Hasselhorn ist ein noch junger Grünewald, der die Rolle in jeder Hinsicht überzeugend gestaltet (...) Das gesamte Solistenensemble liefert eine sängerisch und darstellerisch sehr überzeugende Leistung ab. (...) Der Orchesterklang bereitete den Sängern einen sonoren Klanghintergrund, konnte sich zu extremer, eruptiver Klanggewalt steigern und gestaltete die um ein Drittel gekürzte Fassung der Oper – die Striche hat der Komponist selbst optional vorgeschlagen – zu einem stimmigen, differenzierten Klangerlebnis.“

Oliver Class, OpernNews

Süddeutsche Zeitung

„Samuel Hasselhorn als Mathis ist ein lyrischer Bariton mit einer charismatischschönen Stimme, aber er besitzt auch die Fähigkeit zum Auftrumpfen und zur großen Leidensgeste – eine großartige sing-schauspielerische Leistung. (...) Auch die übrigen Partien sind aus dem Ensemble gut bis sehr gut besetzt. (...) Roland Böer entlockt der Partitur ein Höchstmaß an Klangsinnlichkeit, Prägnanz und Durchsichtigkeit (...)“

Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung

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